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Naturwaldzellen im Naturschutzgebiet
Haben die Naturschutzvereinigungen Ende der neunziger Jahre noch
versucht in vielen Versammlungen und mit viel Einsatz, die
Verantwortlichen der Forstverwaltung zu überzeugen, wenigstens einige
wenige verstreute Parzellen im Naturschutzgebiet als Naturwald sich
selbst zu überlassen, gibt es auch in dieser Frage eine beachtliche
Sinneswandlung.
Das Umweltministerium hat sich als ambitiöses Ziel gesetzt, einen
gewissen Prozentsatz des gesamten Luxemburger Waldbestandes als
Naturwald auszuweisen. Im Moment werden die letzten Verwaltungshürden
überwunden, um unter anderen, mehrere Waldparzellen von insgesamt etwa
179 Ha, auf der Haard als sogenannten "Naturbësch" auszuweisen. Der
wesentliche Unterschied zu 1998 liegt darin, dass es sich um ein
zuhängendes Gebiet handelt, was dem Sinn und Ziel des Naturwaldes eher
entspricht. Wir wollen hoffen, dass auch eine neue Regierung diese Ziele
weiter führen wird.
In Folge dessen wurden am 21.Oktober 2004 vom Umweltminister Lucien
Lux das diesbezügliche Gesetz und der repektive Verwaltungsplan
unterschrieben!
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Ein Empfangszentrum für das grösste Naturschutzgebiet
im Land Im Jahre 1997, im Rahmen der ersten "Haarddeeg",
hat der damalige Umweltminister allen Anwesenden versprochen, das der
Staat die Gebäude der insolventen "Affilux" kaufen und als
Empfangszentrum einrichten soll.
Bis heute hat sich in dieser Hinsicht leider rein gar nichts getan.
Die Insolvenzverwalter haben in der Zwischenzeit mehrmals gewechselt
und die Verantwortlichen des Staates und auch der Gemeinde stehen
scheinbar machtlos vor den unüberwindbaren Hürden unserer sehr langsamen
Rechtsverwaltung
Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann diese Insolvenz zum Abschluss
gebracht wird und das langersehnte und
versprochene Empfangszentrum endlich Wirklichkeit wird!
MS |
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